Montag, 31. März 2014

#selc14: Bald ist es wieder so weit!

http://www.selc.ch/
"Emotions in Learning" lautet das diesjährige Thema der Swiss eLearning Conference, kurz #selc14. Zwei Aspekte lassen mich dem Event entgegenfiebern: das Thema als solches mit einem Programm, das hochkarätigen Input zu versprechen scheint, und natürlich die Ehre, auch in diesem Jahr, somit zum dritten Mal, die virtuelle Konferenz moderieren zu dürfen.

Obwohl wir aus eigener Erfahrung alle um die Kombination Emotions und Learning wissen, führte das Thema Emotionen in der Planung von Lernszenarien aus meiner Wahrnehmung heraus eher ein Schattendasein. Bringen uns die schon fast haptisch sinnlichen Intensität bei der Nutzung etlicher Apps, die Überlegungen zu Gamification, das Erleben eines vernetzten (emotionalen) Lernens, die Fokussierung auf Lernen statt auf Lehren und ein "people centered learning" das Licht in der Betrachtung von "Teilhaben und Teilnehmen an einem Lernerlebnis"? Anbetracht des Programms und der Qualität vergangener Konferenzen sei schon jetzt vorweggenommen: ein Erlebnis wird die #selc14 allemal werden.

Also vorgemerkt, wer's noch nicht getan hat: der 08. und 09. April stehen ganz im Zeichen von "Emotions in Learning".

Montag, 24. Februar 2014

Online Session: Lernen oder Lehren 2.0?

"Setz Dich hin und lerne" war ein Ausspruch, den ich in meiner Jugend häufiger hörte. Was ich dann zu tun hatte, war klar definiert, denn die mir zur Verfügung stehenden Mittel waren sehr überschaubar: Schulbuch, Heft, Stift und natürlich mein Kopf, den ich mit Wichtigem und weniger Wichtigem möglichst dauerhaft, heißt bis zur nächsten Klassenarbeit, befüllen musste.
Der Blick auf die Perspektive Lehrende war ebenso fest umrissen: zu obigen Mitteln gesellte sich die Tafel, in späteren Zeiten vereinzelt die nach Spiritus duftenden Matritzen.
Dank des technologischen Fortschritts bleibt uns heute nicht nur der Spiritusduft vorenthalten, nein, wir scheinen über schier unzählige Möglichkeiten des Lernens zu verfügen, betrachtet man alleine die Anzahl der Begrifflichkeiten, die sich rund um Lernen tummeln. Auch wenn meist "Learning" auf der Verpackung steht, geht es in der Regel jedoch um "Teaching", also um die Frage, wie bringen wir den zu vermittelnden Inhalt an die Schüler und Schülerinnnen, an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Unternehmen.
Helfen uns nun die vielen Begrifflichkeiten wirklich weiter? Blicken Sie noch durch, wenn es um Tablet Learning oder Mobile Learning geht, um Smart Learning gar oder Social Learning? Wissen Sie das Richtige aus der Angebotskiste zu ziehen, wenn Sie Weiterbildungsangebote für Ihre Mitarbeitenden planen möchten?
Masterhora hat mich gefragt, ob ich in einer online Session mit Interessierten über Lernen und Lehren 2.0 diskutieren möchte. Ich habe ja gesagt, und wer mit mir und anderen ein wenig einsteigen möchte ich die Thematik, ist herzlich willkommen am kommenden Mittwoch von 11 - 12 Uhr, online, versteht sich.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Best Blog Award: Ein üppiges Stöckchen wurde mir zugeworfen.

Best Blog AwardHarald Schirmer war's, der auch mir dieses Best Blog Award Stöckchen zuwarf. Und seine elf Fragen? Eine Herausforderung, nahe an der Grenze zu sehr Persönlichem, und daher nicht mal eben nebenher zu beantworten.


Soll ich - soll ich nicht? Im Grunde dann doch keine Frage, wenn mich Harald fragt, daher auf zu meinen Antworten:

  1. Welche Person war 2013 für Dich ein wahres Vorbild - und worin?
    Einen Namen mag ich hier nicht nennen, aber der Ehemann einer Freundin der Tag und Nacht für seine schwerst kranke Frau einfach nur da ist, ist mein wahres Vorbild für 2013. Denn er strahlt Herzenswärme, Geduld, Zuversicht und so viel Liebe aus, die nicht nur seine Frau umgibt, sondern auch die Menschen einzuschliessen scheint, die mit den Beiden in Berührung kommen. Er ist mein Vorbild für Geduld, Zuversicht und Herzenswärme in einer Situation, die aussichtslos erscheint.
  2. In welchem "untypischen" Land würdest Du gerne 4 Wochen leben?
    Was mag ein "untypisches" Land sein? Typisch oder untypisch wofür und worauf bezogen? Egoistisch beziehe ich es denn einfach auf meine Reiseerfahrung, und so möchte ich einmal (mindestens!) 4 Wochen in Mexico mitten in den alten Tempelanlagen leben. Mit der Einschränkung: jemand müsste mich bitte vor all den Krabbeltieren schützen.
  3. Wenn Du für Deutschland eine Entscheidung treffen dürftest, welche wäre das?
    Obwohl ich keine Freundin von Verordnungen bin, aber die würde ich dann doch gerne mal für "Deutschland" entscheiden und erlassen: die Verordnung der positiven oder zumindest neutralen (wenn das denn überhaupt geht) Sichtweise nach vorhergehendem geduldigen Zuhören und eine Abkehr vom pessimistisch Negativen (= bewusste Dopplung).
  4. Du hast eine Zeitreise gewonnen - wohin gehst Du und was machst Du dort?
    Meine Zeitreise führt in die Megalithkultur auf der Suche nach dem Anliegen,das die Menschen trieb, diese herrlichen Monumente zu erschaffen, und den Geist zu spüren, der an einigen Orten heute noch zu schweben scheint.
  5. Über welches kleine Geschenk freust Du Dich am meisten?
    Ein entspanntes zufriedenes Lächeln / Lachen des Menschen, der das große Zimmer meines Herzens bezogen hat, freut mich nicht nur, sondern macht mich glücklich. 
  6. Du kannst eine Frage an wen auch immer Du möchtest stellen - Wer soll was beantworten?
    Es fallen mir spontan Etliche ein, doch wäre es ungehörig, dies hier in der Öffentlichkeit zu fragen. Daher begebe ich mich auf höchst politische Ebene: Mister Obama, halten Sie Angela Merkel für eine Terroristin, weil Sie ihr Mobiltelefon abhören?
  7. Welchen Vorsatz wirst Du 2014 wohl nicht umsetzen?
    Es dürfte wohl der selbe Vorsatz sein, denn ich Jahr für Jahr fasse, und der mir nie gelingt: des öfteren Ruhe- und Entspannungspausen einzulegen und einfach einmal so absolut gar nichts zu tun außer den Augenblick zu spüren, dass es mir dann doch sehr, sehr gut geht, dass meine Lieben und ich gesund sind und ohne Einschränkung in der nächsten Sekunde aufstehen können, um etwas Neues anzugehen oder auszuprobieren.
  8. Für welche Organisation sollte ich dieses Jahr spenden?
    Die erste "Ich-Frage", die Harald formuliert, und ich frage mich, meint er mich oder soll ich ihm etwas empfehlen? Ich kombiniere dies einfach und sage: die Organisation(en), die sich in Deiner (meiner) Stadt für diejenigen engagiert, denen es nicht so gut geht wie uns: Frauenhäuser, Tafeln, Kinderheime, Tierschutz. 
  9. Welche Rechnung würdest Du am liebsten nicht bezahlen?
    Keine Frage, die GEZ-Gebühren, mit mehrfachem Ausrufezeichen, und auch nicht weiter erklärungsbedürftig!!!
  10. Was sollte ich 2014 unbedingt machen?
    Die zweite "Ich-Frage": Harald, Du solltest uns unbedingt an Deinen Erfahrungen weiter teilhaben lassen, seien es Deine großartigen E 2.0-Erfahrungen oder Deine wunderbaren Fotos - beides eine Bereicherung für diejenigen, die daran teilhaben können. Gibt es etwas, das ich 2014 unbedingt machen möchte? Ja, auch das gibt es, ich möchte mit der Freundin (siehe Frage 1) in 2014 den Spaziergang unternehmen, für den wir uns in diesem Jahr verabredet haben und der ein gemeinsames Ziel als Zeichen ihrer Genesung geworden ist.
  11. Wo spielt Dein Lieblings Tatort ;-)?
    Ich oute mich: Tatort schaue ich eher selten, wenn ich mal davon ausgehe, dass Harald den Fernsehkrimi meint. Wenn, dann gefiel mir der Münsteraner mit seinen Akteuren recht gut, da sich die Charaktere aber nicht wirklich weiterentwickeln, schwenke ich lieber zu meinem eigentlichen Lieblings Tatort über: mein Garten, in dem es immer viel zu gestalten gibt, und die umgebende Landschaft bei Spaziergängen mit den Hunden. Ja, das ist mein Lieblings Tatort ;-)
Nun ist es an mir, das Stöckchen weiter zu reichen - mit meinen Fragen geht es an Monika E. König, Heinz Wittenbrink, Anja C. Wagner, Bianca Gade, Kai Thrun und Marcel Kirchner. Und da ich zu den an mich gestellten Fragen sehr gerne andere Perspektiven lesen würde, reiche ich diese 11 Fragen weiter.

Sonntag, 24. November 2013

Wie bereiten wir unsere Kinder für die Zukunft vor?

Stephen Perse schreibt in seinem Blogbeitrag:
"Our current education system is dominated by grades."
und stellt ein excellentes Video zur Verfügung.

Ein Video, das man sich mindestens zwei Mal anschaut: wegen der grandiosen Visualisierung, und dann erneut wegen des Inhalts, der viel Gedankenfutter offeriert.

Meine Sonntagsempfehlung: zurücklehnen, sehen, hören, nachdenken:

Dienstag, 5. November 2013

Why Open Education Matters

#OER dürfte inzwischen vielen ein Begriff sein, mehr noch: sollte so sehr Selbstverständlichkeit werden, dass wir im Grunde gar nicht mehr darüber schreiben müssten.

Ein wirklich gelungenes Video führt nicht nur in #OER ein, sondern verdeutlicht ein Stück weit die Idee, die hinter der Aussage: #OER muss Selbstverständlichkeit werden, liegt, und das in 2:27 Minuten.


Wer mehr zum Thema wissen möchte, sei auf den Artikel von Sandra Schön verwiesen:  "Juhuu! – Gestern erschienen ist die November-Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE 8/4, November 2013) mit dem Themenschwerpunkt 'Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?'”

Ein "Juhuu", dem ich mich applaudierend anschließe, schließlich ist #L3T mit "a quarter million downloads", wie Martin Ebner schrieb, schlichtweg DAS PARADEBEISPIEL schlechthin für #OER.

Freitag, 25. Oktober 2013

#L3T - wie immer: das Wesentliche auf den Punkt gebracht

Dass im August dieses Jahres bei #L3T beachtlich viele Akteure eine Woche lang zu Werke gingen, mag vielleicht noch in Erinnerung sein. Dass dieses großartige Projekt und diese "Aktionswoche" in verblüffender Kürze und Präzision auf den Punkt gebracht werden kann, beweist (wieder einmal) Martin Ebner. Toll!

Montag, 30. September 2013

#clc13 Schön war's

Na ja, schön ist ein so allumfassender Begriff, der eine rundum positive Empfindung umschreibt. Passt daher zum letzten Corporate Learning Camp. Reicht aber nicht, denke ich.
Es war nicht nur schön, es war

  • inspirierend,
  • kreativ,
  • kommunikativ,
  • netzwerkvoranbringend,
  • informell und vor allem
  • hervorragend organisiert,
  • bereichernd durch hochmotivierte Teilnehmende.

Aber viel bessere Impressionen vermittelt das Video von Lutz Berger, der in 5,5 Minuten den Geist des CLC auf den Punkt gebracht festgehalten hat:

Donnerstag, 26. September 2013

#ununitv meets #clc13

Kein ganzer Tag mehr, und Frankfurt ist um den Start einer Veranstaltung reicher: das 3. Corporate Learning Camp öffnet wieder seine Pforten für Akteure und Aktivisten rund um das Thema Corporate Learning, in dem sich seit dem letzten Jahr viel bewegt hat. Schon heute lassen 23 interessante Session-Vorschläge erneut ein hochkarätiges Event erahnen.

Klar, dass #ununitv mit dabei ist, und das bereits im Vorfeld im Kontext der "Flipped-Idee":


Und am Rande sei hier schon vermerkt: bereits die Entstehung des Videos war für mich ganz im Sinne von #ununitv und irgendwie eben die Portion "wild", die Monika E. König anspricht, der ich für den Begriff des Wilden danke - ich kann endlich auch den bisher für mich sprachlich nicht greifbaren Faktor in #ununitv benennen, der mich fasziniert und Überzeugung-Ununitvlerin sein lässt. Wir können uns gerne in Frankfurt beim #clc13 drüber unterhalten.

Ach ja, und so überzeugt, dass ich selbstverständlich bei "Kopf schlägt Kapital 2013" für #ununitv gevotet habe. Und eh ich's vergessen: natürlich auch beim Virenschleuderpreis (VSP13).

Donnerstag, 22. August 2013

#ununitv an den originellsten Plätzen unterwegs

Jawohl, es war in der Post: Mein T-Shirt von #ununitv.
Anlass genug, es nach Waschen und Bügeln in spätsommerlichen Temperaturen auszuführen.
Natürlich grenzüberschreitend, denn in Belgien lässt sich's prima auf alten Schienensträngen "radeln" - wie in dem kleinen Video zu sehen ist:



Ach ja, und gelernt habe ich auch eine Menge, zum Beispiel
  • etwas über die optimale Einteilung der Muskelkraft in den Beinen,
  • Verhalten in Gruppen, wenn die Vorausfahrenden trotz Anweisungen des Bike-Anbieters dann doch immer Halt machen ;-),
  • die Disziplin der Gelassenheit, wenn nach eben diesen Zwangsstopps auf ansteigendem Gelände (richtig gelesen: ansteigend!) die Beinmuskulatur unerwartet stark strapaziert wird,
  • das Hohe Venn streckenweise wie die Heidelandschaft ausschaut,
  • die Auflösung, wie denn wohl die Bikes für die Rückfahrt umgestellt werden und
  • dass einfachste Hilfsmittel wie Stock und kleine Hebebühne den Weg für eine Umkehr bereiten können
  • und noch so einiges andere.

Spass hat's gemacht, mit #ununitv unterwegs zu sein.

Samstag, 10. August 2013

Visualisierung bei #ununitv: Ich mach mir mal ein Bild davon.

Vielleicht ein wenig altertümlich kommt der Begriff Bildsprache daher, und einen Text um ein Bild anzureichern, ist nicht wirklich etwas Neues.
Dass aber das, was mit den Begriffen Visual Thinking und Visual Literacy verbunden wird, nicht nur ein Attribut an offensichtlich zeitgemäßen Denglish-Sprachgebrauch ist und auch weitaus mehr umfasst als Flipcharts peppig aufzubereiten erfahren wir derzeit bei #ununitv.
Den Auftakt machte Anna Lena Schiller, auf deren Website die Rubriken "grafic recording", "visual facilitation" und "data visualization" das breite Feld des Themas bereits erahnen lassen. Dass es sich aber auch ein Thema handelt, dass all denen offen steht, die einen Stift in die Hand nehmen und fleißig "üben", verdeutlichte Anna Lena Schiller im Interview mit Andrea Brücken recht eindrucksvoll.


"Her mit dem Stift" ist aber auch für Andrea Brücken selbst erprobte Vorgehensweise, und dank moderner Techniken mit Namen APP macht das Üben sogar noch weitaus mehr Spass als mit Stift und Papier.



Kommenden Montag, 12.08., um 12 Uhr erwartet uns bei #ununitv ein weiterer interessanter Gesprächspartner, diesmal zum Thema Sketchnotes. Wer Ralf Appelt begegnet, kommt an Sketchnotes fast nicht mehr vorbei, denn ob er auf einem Barcamp eine Session zum Thema Visualisierung anbietet oder als Mitorganisator des Educamps die Teilnehmenden mit visualisierenden Schildern Orientierung bietet - seine Bilder sind Anker im Kopf, nicht nur für ihn, sondern für alle, die seinen Bildern begegnen. Und ich bin sicher, auch Ralf Appelt wird sagen: Visualisierung? Das geht doch ganz einfach.
Vielleicht werden wir kommenden Montag um 12:15 Uhr nach der Session dann einfach selbst zum Stift greifen.