Mittwoch, 17. Dezember 2008

Corporate Twitter?

Jeden Tag ein neues Türchen in den PR Blogger Adventsbeiträgen, so mutet der neuste interessante Beitrag von Klaus Eck an. Seine Frage nach der Relevanz sozialer Netzwerke auf Twitter knüpft unmittelbar an die Relevanzfrage für Unternehmen an.
"Ist das nicht alles eine einzige gigantische Spielerei, die man in den Unternehmen lieber verbieten sollte, weil sie viel Zeit in Anspruch nimmt?"
Kann sein, muss aber nicht sein.

Neben der Vorstellung von “Twitterfriends” und Twinfluence birgt Klaus Ecks Beitrag den spannenden Link zum DaimlerBlog mit dem Thema "Wenn Unternehmen zwitschern" von Nils König.

Gespickt mit Verweisen zur Stand der aktuellen Diskussion (wenn man von aktuell überhaupt so sprechen kann, denn dies impliziert ja eine gewisse Allgemeinheit, die ich noch nicht so in Gänze sehe), zu Fallbeispielen, Strategien und der Sinnhaftigkeit ist der Beitrag eine wahre Fundgrube für alle, die sich mit der Thematik näher beschäftigen wollen (oder sollten?), denn:
"Während die Notwendigkeit eines wachsenden Engagements im Web 2.0 von Unternehmen inzwischen zu den Stammtischfloskeln zählt und die Listen von Social-Media-Beispielen verschiedener Branchen und Regionen nun scrollbar werden, ist die Unsicherheit im Bezug auf das Microblogging (i.e. Corporate Twitter) noch spürbar."

Weiter schreibt er:
"Auch bei Daimler denken wir über die Nutzung von Microblogging nach (wie im Internet bereits gemutmaßt)."
Und unterscheidet im Folgenden zwischen internen und externen Nutzungansätzen. Vorteile interner Nutzung z. B. für Marketing-Manager, die sich gegenseitig zu neuen Studien, Fallbeispielen und eigenen Projekten auf dem Laufenden haltenkönnen, könnten sein Zeitgewinn sowie dynamischer, spontaner Austausch.

Als Beispiel externer Anwendung verweist er auf die Deutsche Bahn, die ihre Kunden zwitschernd über aktuelle Störungen auf dem Streckennetz informiert halten will.
Hier sei mir die Anmerkung verziehen, ob in Anbetracht von 385 Followern vielleicht nur über ein Streckennetz (Köln - Düsseldorf?) getwittert werden mag?

Doch lassen wir Nils König selbst sprechen:
"Die GLS-Bank hält derzeit Kunden und Mitarbeiter über die Fusion mit der integraBank auf dem Laufenden. Andere Unternehmen begleiten einzelne PR-Kampagnen mit individuellen Tweets. Darüber hinaus ist eine Reihe weiterer Anwendungen wie zum Beispiel die persönlichere Ansprache und Betreuung von Bewerbern denkbar."
Gedankenanstöße in Hülle und Fülle - Microblogging = durchaus ein Thema für Unternehmen

Und zurück zum PR Blogger: welches Türchen mag er morgen öffnen?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen