Dienstag, 20. Januar 2009

Der § 823 Rapp - genial

Ein Rundfunkbeitrag auf WDR 5 gestern morgen ließ meine Ohren in Habacht-Stellung flitzen: Da rappt ein Juraprofessor! Privat vielleicht? Weit gefehlt, Prof. Berger der juristischen Fakultät zu Köln bringt seinen Erstsemestern den § 823 des Bürgerlichen Rechts mit einem Rapp nahe im Rahmen seines Einführungsseminar "Lerntechniken für Juristen".

Woher seine Idee stammt, erläutert er in einem Interview ZeitOnline: Während seines juristischen Studium in den USA erlebte er die Videoübertragung einer Vorlesung mit einem New Yorker Professor, der das Gelernte als Sprechgesang zusammenfasste. In der Vorbereitung seines Einführungsseminars war dann rasch der Bogen zum eigenen Rapp gespannt:
"Rapucation, also die Verknüpfung fachlichen Know-Howa mit raptypischen Songstrukturen, helfe, das Einprägen von unterrichtsrelevantem Wissen auf attraktive Weise zu erhöhen."
Erläutert er auf der Seite der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Doch hier nun der $823 Rapp-Genuss:



Am 19.01.2009 gab Professor Berger dem Kölner Uni-Radio "KölnCampus" ein Interview:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen