Donnerstag, 7. Mai 2009

Edumedia 2009 in der Rückschau

Kreativität und Innovationskompetenz im digitalen Netz "E-Creativity und E-Innovation"

Salzburg Research Forschungsgesellschaft und St.Virgil Salzburg, Bildungs- und Konferenzzentrum, luden zur 5. Edumedia Fachtagung ein - ich nahm die Einladung an. Um es vorweg zu sagen: ich war nicht die Einzige, und wenn ich auch nicht über verläßliche Zahlen verfüge: es war schon ein großer Rahmen, der den vielen Anwesenden Raum gab zu Austausch, Information, Netzwerken und vielem mehr.

Informationsquellen über die Fachtagung:
  • Das breite Themenspektrum spiegelt sich im Programm der Veranstaltung und sicherlich nicht nur ich hoffe, dass bald die Präsentationen bereitgestellt sein werden.
  • Wer sich einen allgemeinen Überblick über die "Twitter-Mitschriften" verschaffen möchte, möge dem Hashtag #edumedia09 Aufmerksamkeit schenken, übrigens mit vielen weiterführenden Links.
  • Wer Sessions im Video nachverfolgen möchte, ist bei MAMK an der richtigen Adresse.
Was nun war fachlich das Besondere für mich in diesen 2 Tagen?
  • Für mich als "hemdsärmlige Praktikerin" war der Ausflug in universitäre Projekt-, Forschungs-, Arbeitsergebnisse eine Herausforderung: Kann ich das ein oder andere in der Praxis umsetzen? Was kann ich als Anregung mitnehmen, was eröffnet mir neue Sichtweisen auf meine Denkstrukturen? Da gärt und wird noch weiter einiges in mir gären. Den großen Bltz der Erleuchtung habe ich nicht erlebt, aber auch nicht erwartet. Aber - heute zurück am Arbeitsplatz - konnte ich schon unmittelbar erleben, dass dieser Satz, jene Bemerkung einfließt. So stelle ich für mich fest: persönliches Ziel erreicht: ich habe etliche kleine Bausteine für meinen beruflichen Handwerkskoffer mitgenommen.
  • Besonders beeindruckt hat mich der Vortrag von Peter Gloor - es lag mir förmlich in der Tastatur, sofort das Live-Video zu veröffentlichen.
    In der anschließenden Diskussion fand der Aspekt, wie tief Nutzerdaten ausgewertet werden können, breiten Raum und wird sicherlich zukünftig für rege Diskussionen sorgen. Dies ist auch nicht wegzureden - von der reinen Analysefähigkeit und Aussagekraft her betrachtet, übertragen auf Strukturen in einem Abteilungs-, Projekt- oder wie auch immer gearteten Umfeld, sind Untersuchungen und Entwicklungen innovativer kollaborativer Wissensnetzwerke absolut faszinierend.
    Ergänzend empfehle ich einen Blick auf Peter Gloor: Swarm Creativity, innovative Collaborative Knowledge Networks (COINS) & Cool Farming in I-Open Edcucation mit Videos und ausführlichem Interview.
    Leider - muss ich sagen - keine Videos der Vorträge "Open Innovation gegen das Gore-Tex-Prinzip im Innovationsmanagement" von Dr. Mark Markus und "Web-based Open Innovation" von Prof. Dr. Andrea Back - hier hoffe ich auf Bereitstellen der Präsentationen und empfehle einen vertieften Blick hinein, wenngleich die Präsentationen dann leider nicht das unmittelbare Erleben spiegeln können.
    Eine letzte Empfehlung für alle diejenigen, die sich über Twitter als Konferenztool informieren möchten, sei der Vortrag von Dr. Martin Ebner. Dank Dir dafür, Martin.
    Soweit zur persönlichenkleinen Auswahl der besonderen Vorträge
Was war noch Besonderes für mich?

Die persönliche Begegnung mit einzelnen Menschen - das prägendste Erleben. Wer meine Erlebnisse auf dem EduCamp gelesen hat, erinnert sicher, wie beeindruckt ich von der ersten leibhaftigen Begegnung mit Twitterfreunden war - dieses Erleben wiederholte sich förmlich ungebremst auf der edumedia, ob @Networking_Lady oder @mebner - oder umgekehrt: aus einem intensiven persönlichen Kontakt wird eine Twitter-Freundschaft, ein Mail-Austausch, ein Bookmark-Sharing...
Grandios und erneut beeindruckend als persönliche Erfahrung, als berufliche Herausforderung, nicht müde zu werden, andere und neue Möglichkeiten als Potenzial des Miteinander aufzuzeigen.

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