Dienstag, 1. September 2009

#11: Mein zweiter Anlauf in Second Life: Einzug

Jule hat ein erstes vorläufiges Zuhause. Ist das nicht ein herrlicher Ausblick?

Für Neulinge wie Jule gibt es die wunderbare Möglichkeit, vorübergehend in einem Haus zu wohnen und all das auszuprobieren, wonach das Avatar-Herz begehrt.

Vor allem: die langen Nächte auf den Parkbänken am Meer sind erst einmal vorbei - wenngleich Jule vorerst in einem Sessel wird Platz nehmen müssen. Dazu gleich.


Kaum war die langersehnte Nachricht über ein freies Haus eingetroffen, teleportierten Jule und ich zum neuen Domizil.

Einem Rundgang stand nichts im Wege und der Entschluß, das Heim mit einer Grundausstattung an Mobiliar zu versehen, war flugs gefaßt.

Obwohl in Second Life-Shops ja nun wirklich alles angeboten wird: es ist gar nicht so einfach, einen Tisch zu finden, zumindest wenn man erst einmal in kostenlosen Angeboten stöbert. Die Dürftigkeit des Angebots könnte vielleicht darin gegründet sein, dass ein Tisch einfach zu bauen ist. Aber das war Jule und mir momentan noch zu viel.


In Erinnerung an die ersten zusammengestückelten Möbel der Studienzeit soll es meinem Avatar dann auch nicht anders gehen.

Und recht passable Stücke fanden ihren Weg in unser Inventar: außer Sesseln und Tisch eine Schulbank und ein Klavier, das sogar spielt.

Den ursprünglichen Plan, meinen Coach Tobias, dem ich eine Präsentation vorstellen darf, im eigenen Haus auf die Leinwand schauen zu lassen, den mußte ich leider aufgeben: die Leinwand paßt nicht ins Haus.

Auch mit dem Bett für Jule wird das noch nichts. Es gibt Betten zuhauf in Second Life, doch traue ich nicht so ganz den hinterlegten Animationen. Schließlich muß ich bei Jule ja noch auf den Jugendschutz achten.

Fazit:
Einrichten macht Spaß - genaus so viel wie mit Trucks durch Second Life zu fahren oder zu skaten.
Beim Einrichten lernt man was, nämlich die Möbel im Raum zu bewegen. Es kann zwar sein, dass sie kurzzeitig ziemlich im Boden versinken, dann war es halt der falsche Schieber. Doch in Summe erlebe ich das Einrichten als eine hervorragende "Bewegungsübung von Gegenständen".
So kommen Jule und ich in kleinen Schritten beständig weiter in dieser virtuellen Welt. Nur mein Coach darf beim Betrachten der Präsentation im Freien stehen - in unseren Bus paßt die Leinwand nämlich auch nicht.

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