Dienstag, 20. Oktober 2009

#iday09: Fallstricke sind nur im eigenen Denken

Bekanntlich begegnet man sich ja mindestens 2 Mal im Leben; für Avatare gilt das nicht, wir laufen uns häufiger über den Weg, so auch Dora Quar und Jule Tenenbaum .

Kein Wunder, zog es die beiden doch an einen Ort hochinteressanten Geschehens: #iday09, für nicht Twitter-Hashtag Insider hier die vollständige Version: Island Day 2009.

Europäische Hochschulen und Bildungsträger, die sich auf European University Island niedergelassen haben, luden zu Vorträgen und Diskussionen ein.



Nun verlasse ich Dora und Jule, um mich meinem realen Ego und meinen Event-Eindrücken zu widmen. Mein größtes und einziges Bedauern besteht in der Tatsache, dass ich erst ab 14 Uhr teilnehmen und damit nur 1 Veranstaltung plus Abschlußrunde wahrnehmen konnte. In der Tat die Qual der Wahl, denn beide Themen interessierten mich: "Studieren ab 50 & Frauenstudien in Second Life" oder "Spieleentwicklung in Second Life".

Ich entschied mich für Thema 1, und das Bild zeigt, dass die Veranstaltung der Universität Bielefeld recht gut besucht war.


Im Schwerpunkt Studieren ab 50 erhielt das Auditorium Einblick in die Untersuchungen des Lehrstuhls, von denen ich 2 Folien erwähnen, besser durch die Bildaussage hervorheben möchte:

Mit folgender Grafik wird sehr schön die Unterschiedlichkeit in den Lernformen und besonders Kommunikationsmöglichkeiten verdeutlicht.
Dann ging es auch schon flugs zum nächsten Schwerpunkt:



Hier erhielten wir einen (in Anbetracht der Zeit) kurzen Einblick in die Thematik Frauenstudien, in deren Rahmen Frauen in Gemeinschaft mit Frauen an den Umgang mit Second Life gestalterisch herangeführt werden. Frauenstudien, die sich sicher in ihrem Umfang weiter entwickeln werden.

Zur Abschlussrunde lud Anja C. Wagner von der FHTW Berlin - eine gut besuchte Runde mit lebhafter Diskussion.

Performance von Second Life, alternative virtuelle Welten, Augmented Reality sind nur einige der Stichworte, die den Austausch prägten.

Meinen Satz des Tages, den zu twittern ich mich nicht enthalten konnte, schrieb ein Teilnehmer, dessen Namen ich leider vergaß, in den Chat: "Fallstricke sind nur im eigenen Denken."

Meine Erkenntnis des Tages: für mich ist es enorm informativ und inspirierend, an derartigen Events teilzunehmen, heute im besonderen Maße im Austausch mit universitärer Forschung und Lehre. Ich erlaube mir zu sagen: selbst wenn eine Plattform derzeit noch nicht die Performance in allen Punkten aufweist, selbst wenn noch wichtige Werkzeuge fehlen - haben nicht auch die "herkömmlichen" Instrumente ihre Entwicklungszeit benötigt, sind diese heute "fertig"? "Am Ball bleiben" lautete ein weiterer Diskussionsbeitrag. Genau, sage ich, laßt uns am Ball bleiben, weiter entwickeln, weiter forschen, denn die Erkenntnisse, die wir in der einen virtuellen Welt über Lernen und Lehren gewinnen, könnten übertragbar sein auf andere virtuelle Welten.

Wer sich über den kompletten Tagesverlauf einen Eindruck verschaffen möchte, sei auf den Beitrag von Dora Quar verwiesen.

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