Dienstag, 6. März 2012

Building Bridges to Tomorrow - Was K-2 Education mit Enterprise 2.0 zu tun hat.

"We invite teachers who believe global collaboration has a place in their classroom. We invite those who want to improve digital citizenship and cultural understanding, leading to global competency amongst students and teachers. We invite teachers who have some digital fluency and access to digital tools who want to use them in meaningful ways to connect with others and learn together."

Diese Einladung findet sich in der Presseerklärung zum
Flat Classroom K-2 project ‘Building Bridges to Tomorrow’ vom 07. Februar 2012, initiiert von Vickie Davies und Julie Lindsay. Julie Lindsay berichtet in ihrem Blog über den Start des Projekts:
"Building Bridges to Tomorrow has attracted over 40 classrooms to join the pilot. In fact, after one week after opening the applications we had to quickly close! So many amazing educators from all parts of the world have signed up, shown up and started to connect after our meeting this week. Wonderful teachers from Turkey, Russia, Thailand, Singapore, China, Australia, Canada, New Zealand and USA are excitedly joining our places and spaces and grouping together to work through this project."
Global in der Tat, und es mag nicht verwundern, wenn ich Teilnehmende aus Deutschland vermisse. Ich denke, eine Möglichkeit, sich einzubringen, ist über die Community auf Ning oder mal ins Wiki zu schauen. Auf den Punkt gebracht: ich finde das Projekt großartig und erwähne es auch, damit derartige Initiativen in unserer aller MOOC-Euphorie nicht unbeachtet bleiben.

Was aber nun ist der Bezug zu Enterprise 2.0? Mit einem Augenzwinkern könnte ich sagen, dass dann ja wirklich diejenigen die Schulen verlassen werden, die den Unternehmen in Persona des Digital Native angekündigt werden, oft mit dem leichten Unterton "zieht euch warm an, wenn sie kommen". Fakt ist, dass globale Zusammenarbeit in Unternehmen heute schon vielfach Bestandteil der täglichen Arbeit ist, aber eher im 1.0-Verfahren, Optimierungsmöglichkeiten mit der Einführung von Enterprise 2.0 vielfach mit den optimierten Möglichkeiten globalen Zusammenarbeitens begründet wird begründet werden. Und nicht nur Zusammenarbeit, sondern über Social Networking in Unternehmen auch das Finden von Experten, Lösen von Problemen usw. "Building Bridge to Tomorrow" gilt in dem Sinne für Unternehmen nicht so ganz, denn es geht nicht um das Morgen, es geht um das Heute.
"Can they communicate and learn more about the world and, more importantly co-create products? What will this look like? What does global collaboration look like at this level? Can we really hope to achieve a Global Collaborative 3.0 project? (3.0 is where teachers and students are connected throughout the project in an ongoing, regular and meaningful way thereby 'flattening' the classroom walls on an almost daily basis)"
Übertragen wir diese Fragestellung von Julie und Vickie auf die Unternehmen, ersetzen wir "teachers and students" durch "employees" und "classroom" durch "workplace" - könnte dies nicht auch passen?

Übrigens: jetzt geht es im Projekt darum, die besten Videos zu ermitteln:


Auch wenn man nicht abstimmen mag, ein Anschauen lohnt allemal.

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