Donnerstag, 8. März 2012

Update eLearning = mobile Learning?


"Kurz erklärt: Mobile Websites" - so lautet der Titel eines Beitrages von Heiko Pröger im Blog "Digitales HealthCare Marketing". Und in der Tat: kurz und verständlich werden einige Spielarten mobiler Websites vorgestellt und erläutert. Da der Autor bereits im November ein Essay zu Apps verfasste (Kurz erklärt: Wann brauchen Sie eine App?), kann man sich fast schon rundum versorgt zum Thema mobil fühlen und rasch den Bogen zu mobile Learning spannen.

Mobile Learning ist als Thema ja auch partiell in Unternehmen angekommen, und - bitte denken Sie sich ein Augenzwinkern bei der nächsten Aussage - mit obiger Erklärung lässt sich doch flugs der eLearning-Content, meist in Form eines Webbased Trainings, auf die mobile Version updaten. Doch geht es beim Thema mobil um weitaus mehr als darum, herkömmliche Webbased Trainings oder online Kurse für den mobilen Zugriff herzurichten.

Eric Matas beschreibt in seinem Post "7 Reasons Why mLearning Is Better Than eLearning" die "seven deadly eLearning sins" wie folgt:
  1. The course started as a PowerPoint presentation.
  2. The course is very long.
  3. The text of the course is wordy and redundant.
  4. The presentation was converted to Flash by a rapid authoring tool.
  5. The course must be accessed by logging in to an LMS.
  6. The course itself is 100 percent of the learning.
  7. The course must be taken during a mandated time frame.
Es ist naheliegend, dass ein "schlichtes" Übertragen, auch mit einigen Modifikationen, von herkömmlichen Content in mobile Versionen die neuen "mLearning sins" zu werden versprechen.
Den sieben Sünden stellt er sieben Gründe gegenüber, warum mLearning besser sei als eLearning:

  1. Not Inheriting PowerPoint
  2. No Epics ("The bottom line will be brief mLearning modules")
  3. Concise Language
  4. The Development Tools (hier bezieht er sich vor allem auf Flash bei Rapid eLearning Tools)
  5. Play on Learner’s Turf ("access training on their own devices without accessing a slow, buggy, centralized LMS")
  6. Real Blended Learning
  7. On Demand
Die Gründe zeigen auf: mobile Learning ruft nach einer grundlegend neuen Konzeption, nicht nach Anpassung bestehender eLearning-Konzepte. Und wirft man einen weiteren Blick auf die "Top 20 Uses for Mobile Learning" von Joe DiDonato, dann wird schnell klar, dass es bei mobile Learning um mehr geht, und wenn mehr Gedankengut hineingesteckt wird, kommt für die Lernenden auch mehr raus.

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