Mittwoch, 18. April 2012

Swiss eLearning Conference - der 2. online Tag bei #selc12

Forsch und pünktlich ging es los am Morgen, und schon vor offiziellem Start konnte ich mich online auf die Schweiz einstimmen. Und so schaut es aus, wenn man virtuell an #selc12 teilnimmt:




Erfreulich: absolut pünktlich startete der 2. Tag mit der Begrüßung durch Dr. Daniel Stoller-Schai und Prof. Dr. Andreas König.

gefolgt von einer Vorstellungsrunde zu den Thementischen. Bedauern und Erleichterung zugleich, denn jedes Thema hörte sich spannend und interessant an = Bedauern, denn ich hätte an jedem teilnehmen wollen. Doch nur eines konnte am Vormittag übertragen werden = Erleichterung: als online Teilnehmerin muss ich mich nicht entscheiden.

Wie interessant die Themenvorschläge waren, zeigt diese Vorstellung von Martin Raske,


der sich zum Abschluß der World Café Runden so bei den Teilnehmenden bedankt:

(Der im Tweet angegebene Link führt zu Wikipedia.)

Daniel Stoller-Schai hatte noch am gestrigen Abend per Twitter meinen Wunsch, mehr über das Projekt der Universität St. Gallen, Prof. Dr. Andrea Back und Alexandra Henestrosa zu erfahren, wohl erhört:



Mein erstes online World Café vermittelte auch wieder dieses "Ich-sitze-mit-am-Tisch-Gefühl" und zugleich die Wahrnehmung, ich bin dann doch "nur" online-Zuhörerin. Das tat meiner Wissbegier, mehr über den intelligenten Lerncoach zu erfahren, allerdings keinen Abbruch, denn es war spannend, dem Projektbericht über Spaced Learning zu lauschen. Aus der Perspektive betrachtet, ob sich World Cafés auch mit virtuellen Teilnehmenden durchführen lassen, lautet mein Resumé: ja, aber um sie auch wirklich effizient zu gestalten, würde es m. E. eines sehr hohen technischen Aufwandes an Kameras etc. bedürfen, um ein vergleichbar intensives Hineintauchen der virtuell Teilnehmenden in das Geschehen zu ermöglichen.

Die angekündigte Übertragungspause sinnvoll zu nutzen stellte kein Problem dar, denn Daniel Stoller-Schai erfragte am gestrigen Abend noch, wer ein Archiv erstellen könnte. Keine Frage, dass er selbst aktiv wurde, und hier nun die diversen Sammlungen zur #selc12:
Vom Nachmittag möchte ich 2 Beiträge erwähnen:

Jennifer Erlemann teilte die Erfahrungen mit mobilen Lernen in der Hochschullehre an der ZHAW mit.


Das Besondere der App-Entwicklungen ist, dass sie für die Zielgruppe aufbereitet angeboten werden, Beispiel Vokabeltrainer, der den Vokabelschatz für das Themengebiet und die prüfungsrelevanten Themen leichter lernbar macht. Übrigens mit der Möglichkeit, dass Lernende ihre Begriffe ergänzen können. Besonders gelungen: man beachte den QR-Code auf der Folie, der zur App führt, so dass die Konferenzteilnehmenden sich einen direkten Eindruck verschaffen können. Auch die virtuellen, denn auch am Bildschirm funktionierte das Auslesen des Codes einwandfrei - ich glaube, ich war in dem Falle sogar ein wenig im Vorteil gegenüber denjenigen, die vor Ort im Raum etwas weiter hinten saßen.

Dr. Jochen Robes spannte den Bogen vom "Mobile Learning zu Mobile Working" in einer erfrischenden und informativen Präsentation und verriet den Teilnehmenden auch, was er bei #selc12 gefunden hat:



Anschließend lud er ein, in die Wunschkiste der produktivitätssteigernden Applikationen zu greifen. Ein schöner Abschluss von zwei hochinteressanten Konferenztagen. Spannend war's mit vielen Anregungen für eigene Ideen, vielleicht an der ein oder anderen Mauer im Kopf ein wenig zu rütteln und dem Geschmack der Vorfreude auf die nächste #selch im April 2013.
Ich werde wieder dabei sein, ob vor Ort oder virtuell vermag ich heute noch nicht zu sagen. Aber ich habe ja erfahren: virtuell an der #selch teilzunehmen, ist so gut wie mitten drin sein.

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