Dienstag, 5. Juni 2012

#L3T 's Work - Meine Inspiration

Foto: Ellen Trude
Kaum zu glauben: schon 3 Tage sind seit dem Abschluß von L3T's Work vergangen, und wem der Begriff "nachhaltig" bisher eher als Worthülse begegnete: die Tagung von ca. 40 Expertinnen und Experten in Bad Reichenhall zur Zukunft von Lern- und Lehrmaterialien ist nicht nur ein good practice, sondern ein best practice Beispiel für Nachhaltigkeit par excellence.

3 Tage danach, das sind auch 3 Tage, in denen bereits einige Beiträge erschienen wie der von Joachim Wedekind, Peter Baumgartner oder Guido Hornig - Beiträge, die im Grunde alles umfassen, was auch ich erfahren und empfunden habe, und doch möchte ich diese Impressionen noch um meine Gedanken ergänzen, als da sind:

Die Organisation der Veranstaltung
Foto: Ellen Trude
Ein "Like" und auch ein + würden nicht genügen, die hervorragende Organisation zu beschreiben. Seien es die Mails im Vorfeld, das herzliche Willkommen, die Unterlagen, Veranstaltungort, Verpflegung und Unterkunft, die Vorbereitungen der Materialien zur Erarbeitung und Sammlung unserer Arbeitsergebnisse (hier möge ein Blick auf die Zusammenfassung zu Trends, Auswirkungen und Thesen einen Einblick verschaffen), kurz: eine hervorragend, engagiert, professionell und kreativ vorbereitete Tagung. Ein idealer Boden zur Entwicklung kreativen Gedankenguts - mein Dank an Sandra Schön, Martin Schön, Martin Ebner und die Helfer und Helferinnen, deren Namen mir nicht gegenwärtig sind.

Die Teilnehmenden
Circa 40 Tage hätte ich mir gewünscht, um mich mit allen unterhalten zu können, denn nicht nur mir ging es bei der Verabschiedung bedauernd von den Lippen: Ich hätte mich ja gerne mit Dir unterhalten, aber... Viele unbekannte Gesichter zu Beginn der Veranstaltung hier, mir aus "dem Netz" bekannte Personen dort, die ich in Bad Reichenhall erstmalig sprechen und näher kennenlernen konnte (auf das "real Erleben" verzichte ich, da viele virtuelle Kontakte für mich durchaus real sind). Und ob nun bereits bekannt oder nicht: das gemeinsame Thema und Anliegen ließ einen sofort in intensive Gespräche eintauchen. Martin Schön brachte es in seinen Schlussworten auf den Punkt: oft besucht man eine Tagung, einen Kongress wegen der Pausengespräche, Vorträge und Präsentationen lassen sich zuweilen leicht nachlesen: L3T war von Freitag bis Sonntag ein einziges Pausengespräch. Anstrengend zwar, aber bereichernd und daher mit dem Wunsch verbunden, es möge dann doch nicht so bald enden.

Die Inhalte
Zu den Inhalten bleibt mir primär, auf den ausführlichen Beitrag von Peter Baumgartner zu verweisen, den ich allerdings in einem Punkt erweitern zum den Thesen von L3T's Bet, übrigens eine tolle Idee, erweitern möchte: die Thesen beruhten überwiegend auf den Arbeitsergebnissen des Vormittages, und von daher dürfen nicht nur alle Teilnehmenden gespannt sein, welche der Wett-Thesen denn nun das Rennen machen werden.
Was mich besonders beeindruckte war, dass die Technologie scheinbar ein kaum wahrnehmbare Rolle spielte. Twitter, Tablet, eBook, um nur einige Schlagworte zu nennen, schienen Selbstverständlichkeiten und nicht mehr DAS THEMA in Überlegungen zu künftigen Lern- und Lehrmaterialien zu sein. L3T's Work war und ist einen Schritt weiter als die Grundsatzdiskussion: iPad-Klasse ja oder nein.
Es ist mir nahezu unmöglich, die Vielfalt des Erarbeiteten wiederzugeben. Doch auf http://l3t.eu/zukunft/http://l3t.eu/zukunft/ ergänzen sich bereits die Informationen und werden sich in einer vollständigen Dokumentation, die ich sehnlichst erwarte, widerspiegeln.
Inzwischen stehen zwei Videos zur Verfügung. Dass die Teilnehmenden die Videos bereits in der Abschluss-Session sehen konnten, zeugt nicht nur von dem unermüdlichen Einsatz des "Filmemachers", sondern spiegelt zugleich das hohe Engagement aller Beteiligten.

So muss ich als Fazit vermerken: L3T's work hat mir nicht nur "viel gebracht", sondern mich auch verwöhnt und meinen Bedarf geweckt: Ich wünsche mir mehr davon.

 

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