Donnerstag, 4. April 2013

#selc13 - wie geht das mit der virtuellen Teilnahme?

http://www.selc.ch/
Keine Zeit, nach Zürich zur Swiss eLearning Conference zu fahren? Bei den spannenden Themen  rund um "Educate your customer" wirklich schade, aber: das geht ja auch von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus, denn neben Präsenz wird auch eine virtuelle Teilnahme ermöglicht. Dass diese Form des Konferenzbesuchs wirklich viel bringen kann, habe ich im letzten Jahr selbst erfahren.
So freut und ehrt es mich auch sehr, dass die Organisatoren mich in diesem Jahr als Moderatorin der virtuellen Teilnahme anfragten - ein Anliegen, dem ich sehr gerne nachkomme.
Doch wie geht das eigentlich, virtuell teilzunehmen?
Als erstes natürlich steht die Anmeldung an, der dann die Informationen über den Zugang zur virtuellen Konferenz folgen. Zur Vorbereitung empfiehlt sich ein intensiver Blick auf's Programm, um auszuwählen, bei welchen Programmpunkten man auf jeden Fall dabei sein möchte. Und für diese Zeiten sollte man sich einen ruhigen Ort mit Internetzugang suchen, den Kaffee oder Tee rechtzeitig kochen und dafür sorgen, dass man ungestört bleibt.

Mit den Zugangsdaten betritt man den Raum der virtuellen Teilnahme, das bedeutet:  der / die Vortragende wird per Video übertragen und daneben wird die Präsentation eingeblendet. So lässt sich dem Vortrag mühelos und vor allem störungslos folgen. Ich habe dies im letzten Jahr als äußerst angenehm wahrgenommen, denn ich fühlte mich fast mitten im Auditorium und konnte
mich völlig auf Gesagtes und Gezeigtes konzentrieren - mehr, als wenn ich tatsächlich dort gesessen hätte. Die Übertragungssoftware bietet zusätzlich für die Teilnehmenden einen Chat an, so dass man das tun kann, was man vor Ort nie täte: dazwischenrufen = seine Gedanken, Einwände, Zustimmung sofort in den Chat schreiben. Und eben hier komme ich ins Spiel, weil ich mich darum kümmere, dass kein Beitrag, keine Frage verloren geht, sondern auch tatsächlich aus Zürich beantwortet wird. Wir könnten auch sagen, ich bin die Souffleuse Ihrer Beiträge für die Moderatoren vor Ort.

Für die virtuelle Teilnahme muss also niemand auf Twitter oder sonstigen "Kanälen" unterwegs sein, denn über den Chat kann man sich jederzeit aktiv einbringen. Doch deutet das Hashtag #selc13 schon an, dass mit Sicherheit auch Twitter eine Rolle spielen wird, und auch dies werde ich beobachten und den Moderatoren zur Kenntnis geben. Wer also von den virtuell Teilnehmenden auch auf Twitter unter dem Hashtag #selch13 unterwegs ist, kann auch dort seine / ihre Beiträge schreiben. Heute entdeckte ich dank dieses Tweets (Beitrag auf Twitter) ein nützliches Instrument:
Natürlich Grund genug für mich, tagboard einmal zu testen und direkt ein Board für #selc13 anzulegen, das natürlich auch Sie nutzen können. Ein weiteres Aggregationstool neben der reinen Twittersuche ist twazzup, das sich auf Twitter beschränkt, während tagboard auch Google+ und Facebook-Beiträge ausweist.

Twitter und Chat - hinreichend Instrumente, um nicht vor Ort und doch mitten drin zu sein. So fühlte ich mich ja im letzten Jahr, und dies mit diesem wahrlich nicht beabsichtigten Ergebnis:
Wer wird in diesem Jahr "the most active Virtual participant"? Es versteht sich, dass es meine Aufgabe bei der diesjährigen #selc13 ist, Sie dabei zu unterstützen.

Und eh ich es vergesse: das Konferenzprogramm hat's wirklich in sich. Fast schon ein Muss für Weiterbildner.

Ach ja, und wenn Sie etwas fragen möchten, können Sie hier gerne die Kommentarfunktion nutzen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen