Montag, 5. Oktober 2015

Ich war dabei, beim #ioms15 - der Rückschau erster Teil


Wie jeden Herbst fand auch dieses Jahr in Köln der IOM Summit 2015, kurz #ioms15, statt, und wie jedes Jahr: jedes Jahr anders, jedes Jahr ein Stück weiter, jedes Jahr ein Gradmesser dessen, was sich in und um Unternehmen so tut.
Natürlich geht auch am #iom DAS Wort des Jahres: Digitalisierung nicht so einfach vorbei, und wer sich um Raum umschaute, konnte bereits vor Ort feststellen: in Anbetracht der vielen Kugelschreiber, die eifrig über's Papier flogen, um möglichst alle der wichtigen Statements festzuhalten, sei vermutet:
  1. Wertvolles muss notiert werden, und davon gab es offensichtlich viel, und
  2. digital sind wir vielleicht doch noch nicht alle so im Alltag unterwegs.
Während die persönliche Nutzung digitaler Hilfsmittel eben eine persönliche Angelegenheit ist, wird erste Vermutung nicht nur durch nachfolgenden Tweet belegt:
Tolle Vorträge
Mein volle Zustimmung, und es sei angemerkt: Chapeau für das breite Spektrum an Unternehmen, die ihre Entwicklungen präsentierten, hier nachzulesen im Programm, das belegt: zu den "Who is who im Change" gesellen sich immer mehr Vorreiter mit beispielhaften Initiativen in ihren Unternehmen. Ein paar Beispiele:

Atos mit der Reise über die Zero emailTM initiative über Social Collaboration mit den zentralen Schwerpunkten "Unlocking employees potentials" und "Unlocking communities potentials" hin zu Well being at work, auf die einfache Formel gebracht: Data pollution reduction + Collaboration Set of Technologies + New individual and managerial behaviors = Networked Company.


Evonik mit einem hin- und mitreißenden Vortrag von Rainer Gimbel, der in beeindruckender Konsequenz stets nur von "der Plattform" sprach und das Augenmerk auf Aktionen und Aktivitäten lenkte, die in meiner Wahrnehmung in einer sanften, aber beharrlichen Kontinuität so vielen ein Erkennen des "What's in for me" ermöglichen, vor allem dem grandiosen Aufruf: Make the project unstoppable. Bemerkenswert auch die Erkenntnis: die wirklichen Anwendungsfälle werden von den Usern generiert, man hätte sich diese gar nicht ausdenken können. Dies gibt auf der Suche nach Use Cases zu denken.


Axel Springer mit eher fulminantem Szenario unterwegs, das mit dem Silicon Sabatical der Führungskräfte begann und auf allen Ebenen des Unternehmens die digitale Aufbruchstimmung beflügelte.

Frosta, alles andere als eisig unterwegs, mit einer Motivations-Story, die mich zu diesem Tweet verleitete:

Manpower mit Stephan Rathgerber, der mich nicht nur verblüfft (und zugleich erfreut) ob der Nutzung von Google Apps for Work als Tools der Wahl dreinschauen ließ, sondern uns auch bemerkenswerte Statements mit auf den Weg gab: Man solle die Menschen nicht nur befähigen, etwas zu tun, sondern auch dauerhaft dazu anhalten oder der Satz auf einer Folie Führungskräfte sind immer weniger inhaltlicher Sparringspartner als Diskussionspartner zur Entwicklung einer professionellen Identität, dessen Konsequenz auch im Hause Manpower selbst erst begriffen werden musste:

Bereichernde Begegnungen und Community-Talk
Es ist jedes Jahr wie ein großes Familientreffen mit einem, wie ich es erlebe, stets bemerkenswerten Charakter: auch wenn die ein oder andere Geschichte vordergründig bekannt erscheinen mag, stets geben neue Schritte in bekannten Unternehmen, neue "Familienmitglieder" mit ihren Erfahrungen und Sichtweisen, interessierte und hoch motivierte Teilnehmende die Möglichkeit zur eigenen Standortbestimmung, dem Geist einer Aufbruchstimmung, die bereits so viele erfasst hat, kann man sich genau so wenig entziehen wie den überaus wertvollen Erfahrungen, an denen Vortragende teilhaben lassen und über die Zuhörende intensiv ins Gespräch kommen.
Nicht nur Anja Wittenberger, auch Stephan Rathgeber brachte es auf den Punkt:
Stay tuned, morgen geht es weiter mit einem Bericht über die Workshops.

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