Freitag, 29. Januar 2016

#2 zur #learntec 2016: Da war noch die Nominierung, und wie war's überhaupt so in Karlsruhe?

Nominiert war unser (centrestage und ich) Kurs Community Management Professional (CMP) für den d-elina Award 2016, und die Preisverleihung war in jeder Kategorie spannend.

Der CMP trat in der Kategorie Professional an und musste sich letztendlich dem Sieger beugen.

Daher meine Gratulation an den Sieger der Kategorie Professional "Open Roberta – Programmieren wird zum Kinderspiel desFraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS", eine Initiative, die es Schülerinnen und Schülern ab zehn Jahren ermöglicht, mit Spaß und ohne technische Hürden das Programmieren zu lernen. Es ist zu wünschen, dass Open Roberta flugs Einzug in Schulen hält - der Award wird sicher treibende Hilfe sein.

Und wie war es sonst so auf der Learntec?
Sehr gemischte Gefühle nahm ich mit nach Hause, und ich denke, ich bin nicht die Einzige.
  • Kein oder schlechtes WLAN - die Learntec bleibt sich treu
    Gefühlte Ewigkeiten ist es her, dass ich bei meiner ersten Learntec war, damals noch im Auftrag meines Unternehmens, und was wir befürchteten, bewahrheitete sich: das mit der Internetverbindung (auf diese waren wir damals angewiesen), das funktionierte einfach nicht.
    Schaue ich in 2016 auf die Stände, stelle ich fest, das hat sich erheblich verbessert, an den Messeständen funktioniert der Draht nach draußen in die Cloud wohl einwandfrei. Als Besucherin jedoch, der heutzutage in jedem Hotel kostenloses und gut funktionierende WLAN zur Verfügung steht, überrascht die Learntec mit 30-minütigem kostenlosen Zugang. Mehr geht nicht, will man mehr, muss man zahlen.
    Da frage ich mich schon: Lernen mit IT, Schwerpunkt mobile Learning in 2016 - wie passt das zusammen?
    Verglichen mit anderen Veranstaltungen, einschlägige Barcamps z. B., stimmt's, was folgender Tweet vermutet, zumindest gemessen am Twitteraufkommen. Die Gründe mögen aber in der Tat das WLAN-Problem plus der schlechte sonstige Empfang digitaler Versendungsmöglichkeiten sein. Grund für die Twitter-Enthaltsamkeit mag aber auch durchaus sein: so viele sind's dann doch nicht, die die Learntec besuchen und Twitter nutzen. Meine Beobachtung war, dass SmartPhones in der Tat am häufigsten für das genutzt wurden, was in ihrem Ursprung als Funktion noch bekannt war: Telefonieren und E-Mails abrufen.
  • Wo wir nun schon einmal bei Twitter sind: ein Blick auf die Suche zum Hashtag #learntec zeigt das breite Spektrum der Einschätzungen auf. Positive, teils enthusiastische Rückmeldungen von zahlreichen Messeständen und denjenigen, die ihr Anliegen an ebendiesen Ständen diskutieren konnten, gegenüber kritischen Einschätzungen, für die stellvertretend diese Tweets stehen:

    und


    Einschätzungen, denen ich mich (leider) anschließen muss. Ich vermisse, trotz einiger guter Tools und Apps, den Ansatz von Ideen, die Digitalisierung nicht nur auf das begrenzt, was technisch reizvoll und durchaus innovativ zu lösen ist, sondern Digitalisierung als das versteht, was die Veränderung unserer Welt und damit Lernwelt betrifft. Treffend auf den Punkt gebracht in folgendem Tweet:
Learntec = IT-Welt, wie schade, dass es immer noch so ist. Und dem Fazit, das Mario Sorgalla in seinem persönlichem Learntec-Rückblick zieht, vermag ich mich als Besucherin dann doch leider nur anschließen:
"Für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung kann ein Blick darauf, was der E-Learning-Markt bietet, anregend sein. Zu Pflichtveranstaltungen würde ich es nicht zählen."

1 Kommentar:

  1. Ich war auch auf dieser Messe und möchte anmerken, dass sie mir sehr gut gefallen hat. Es gab viele Messewände die übersichtlich allerhand Dinge präsentierten :) Lg

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